Wir haben es immer gesagt: Wer geblitzt wurde, muss sich fair verteidigen können.
Nun endlich hat dies ein Verfassungsgerichtshof mal ganz klar bestätigt. Danke!
Es geht um Traffistar S350, aber auch um viele weitere Messgeräte. Sie speichern keine Rohmessdaten und können so dem Beschuldigten im Streitfall nicht beweisen, dass tatsächlich alles korrekt im Sinne des OWI-Verfahrens abgelaufen ist. Dies wäre aber für eine faire Verteidigung unabdingbar. Bereits 2017 veröffentlichten wir als Sachverständige eine Stellungnahme, die Sie hier nachlesen können. Damals wurden wir dafür belächelt. Heute kommt die späte Genugtuung eines Gerichtsurteils, das unsere Mission als streitbare Gutachter mit großem Erfahrungsschatz (wir betreiben die wohl größten Messstellen- und Messgerätedatenbanken in Deutschland) stärkt und unsere kompromisslose Arbeit mit fast 1.500 engagierten Anwälten bestätigt.

Weitere Meldungen

05.05.2022ESO und LED – Wenn das »hypothetische Szenario« zur realen Fehlmessung führt

Seit Jahren wird kontrovers diskutiert, ob Rohmessdaten im verkehrsrechtlichen OWi-Verfahren eine nachträgliche Überprüfung einer Messung ermöglichen und daher im Sinne eines fairen und rechtsstaatlichen Messverfahrens abzuspeichern und der Verteidigung zur Verfügung zu stellen sind.

Eines der wenigen Messgeräte, das diese Rohmessdaten abspeichert, ist der ES 3.0. Schon seit längeren (News vom 05.02.2019) können wir bei diesem Gerät Beeinflussungen des Messwerts durch LED-Licht der gemessenen Fahrzeuge nachweisen.

In einem konkreten Einzelfall haben wir nun eine Abweichung von mehr als … weiterlesen ►

23.12.2021Fotogrammetrische Auswertung von Poliscan FM1 Bildern – Lösung des Problems der fehlenden Prüfbarkeit?

Eine echte Überprüfung individueller Messergebnisse ist ohne Rohmessdaten nicht möglich.

Die PTB ist bekanntlich anderer Ansicht und zwingt daher Sachverständige zu verzweifelten Versuchen, alternative Prüfmöglichkeiten für Messverfahren ohne abgespeicherte Rohmessdaten zu finden.

In dieser Situation haben einige sachverständige Kollegen nun einen Vorschlag veröffentlicht wie Poliscan FM1 Messungen angeblich geprüft werden könnten.

Ihr Versuch überzeugt leider nicht... weiterlesen ►


VUT - Das renommierte Sachverständigenbüro

Fundament - Fakten - Folgen

Dieses Credo der Deutschen Forschungsgemeinschaft bildet den Schwerpunkt unserer Arbeit. Auf einem wissenschaftlichen Fundament tragen wir die Fakten eines Sachverhaltes zusammen und ziehen daraus die Folgen für unsere Sachverständigenarbeit. Ausgehend von diesem Dreischritt haben wir uns bei der Erstellung von Gutachten den Slogan „Keine Vermutungen“ zum Grundsatz gemacht. Wir verlassen uns nicht auf Erkenntnisse und Aussagen Anderer, sondern wollen, entsprechend unserer Philosophie, eigenständig eine logische Beweiskette mit einem belastbaren Ergebnis erarbeiten.

VUT-Veröffentlichungen

eso & LED – wenn das „hypothetische Szenario“ wieder mal zur realen Fehlmessung führt


online, 22.04.2022




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Stellungnahme zur Fachinformation des BVST – „Rohmessdaten“ in der amtlichen Verkehrsüberwachung


online, 08.03.2021




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Stellungnahme zu LeivtecXV3 - Zulassungsproblematik


online, 03.02.2020




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Was haben Rohmessdaten und die Entscheidung des saarländischen Verfassungsgerichtshofes mit Verkehrssicherheitsarbeit zu tun?


online, 20.09.2019




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Anwalts-Support

9 gute Gründe warum erst ein Gutachten Sie und Ihren Mandanten richtig stark macht. 9 gute Gründe warum erst ein Gutachten Sie und Ihren Mandanten richtig stark macht.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Auf unserem YouTube VUT Verkehrs-Channel informiert der vereidigte Gutachter und Sachverständige Hans-Peter Grün, wenn etwas auffällig ist im standardisierten Messverfahren. Dabei nimmt er kein Blatt vor den Mund und nennt auch immer "Ross und Reiter". Das sollten Sie sich abonnieren.

Aktuelles Video:
Was ist erforderlich, damit ein Messgerät dem "fairen Verfahren" genügt?
Das Messgerät TraffiStar S350 ist vom Urteil des saarländischen Verfassungsgerichtshofs direkt betroffen. Dass die Forderung nach dem Abspeichern der Rohmessdaten für alle Messgeräte gelten muss, ergibt sich aus der Urteilsbegründung.
Aber wie wird man den Forderungen des Verfassungsgerichtshofes gerecht? Welche Daten genau sind abzuspeichern? Und welche Maßnahmen der Gerätehersteller wären gerade nicht ausreichend, denn gerade Jenoptik hat bereits Maßnahmen angekündigt.