Wir haben es immer gesagt: Wer geblitzt wurde, muss sich fair verteidigen können.
Nun endlich hat dies ein Verfassungsgerichtshof mal ganz klar bestätigt. Danke!
Es geht um Traffistar S350, aber auch um viele weitere Messgeräte. Sie speichern keine Rohmessdaten und können so dem Beschuldigten im Streitfall nicht beweisen, dass tatsächlich alles korrekt im Sinne des OWI-Verfahrens abgelaufen ist. Dies wäre aber für eine faire Verteidigung unabdingbar. Bereits 2017 veröffentlichten wir als Sachverständige eine Stellungnahme, die Sie hier nachlesen können. Damals wurden wir dafür belächelt. Heute kommt die späte Genugtuung eines Gerichtsurteils, das unsere Mission als streitbare Gutachter mit großem Erfahrungsschatz (wir betreiben die wohl größten Messstellen- und Messgerätedatenbanken in Deutschland) stärkt und unsere kompromisslose Arbeit mit fast 1.500 engagierten Anwälten bestätigt.

Weitere Meldungen

16.12.2020BVerfG stellt klar: Falldateien sind im Vorverfahren herauszugeben

Ein großer Tag für die Betroffenenrechte im OWi-Verfahren.

Gestern wurden die Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts und des Verfassungsgerichtshofs aus Baden-Württemberg bekannt.

Das BVerfG befasste sich dabei mit einer Beschwerde bzgl. eines Urteils des OLG Bamberg (Beschluss v. 19.06.2018, Az.: 3Ss Owi 672/18). Gegenstand: Herausgabe von nicht bei der Akte befindlichen Informationen, insbesondere Verwendernachweise und Falldateien.

Der eindeutige Tenor des BVerfG:... weiterlesen ►

22.10.2020Fehlmessungen bei XV3 nachgewiesen

Die Ergebnisse einer Testreihe mit XV3-Messgeräten sorgen aktuell für Aufruhr in der Welt der Ordnungswidrigkeiten. Derzeit sind noch nicht alle Teile der Versuchsreihe veröffentlicht. Was bisher bekannt ist, macht jedoch einmal mehr deutlich:

für ein faires – weil transparentes und nachprüfbares – OWi-Verfahren benötigt man Rohmessdaten.

Eine Gruppe von Sachverständigen hat einen wissenschaftlichen Versuchsaufbau erdacht und damit nachgewiesen, dass es unter bestimmten (alltäglichen) Aufbaubedingungen, die vollständig von der Gebrauchsanweisung gedeckt sind, mit dem Leivtec XV3 zu Messwertabweichungen weit jenseits der Verkehrsfehlergrenzen kommt. weiterlesen ►


VUT - Das renommierte Sachverständigenbüro

Fundament - Fakten - Folgen

Dieses Credo der Deutschen Forschungsgemeinschaft bildet den Schwerpunkt unserer Arbeit. Auf einem wissenschaftlichen Fundament tragen wir die Fakten eines Sachverhaltes zusammen und ziehen daraus die Folgen für unsere Sachverständigenarbeit. Ausgehend von diesem Dreischritt haben wir uns bei der Erstellung von Gutachten den Slogan „Keine Vermutungen“ zum Grundsatz gemacht. Wir verlassen uns nicht auf Erkenntnisse und Aussagen Anderer, sondern wollen, entsprechend unserer Philosophie, eigenständig eine logische Beweiskette mit einem belastbaren Ergebnis erarbeiten.

VUT-Veröffentlichungen

Stellungnahme zu LeivtecXV3 - Zulassungsproblematik


online, 03.02.2020




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Was haben Rohmessdaten und die Entscheidung des saarländischen Verfassungsgerichtshofes mit Verkehrssicherheitsarbeit zu tun?


online, 20.09.2019




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Stellungnahme zu Messungen mit Drucksensormessgeräten


online, 22.03.2019




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Optische Täuschung - Schneller dank LED


online, 05.02.2019




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Anwalts-Support

9 gute Gründe warum erst ein Gutachten Sie und Ihren Mandanten richtig stark macht. 9 gute Gründe warum erst ein Gutachten Sie und Ihren Mandanten richtig stark macht.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Auf unserem YouTube VUT Verkehrs-Channel informiert der vereidigte Gutachter und Sachverständige Hans-Peter Grün, wenn etwas auffällig ist im standardisierten Messverfahren. Dabei nimmt er kein Blatt vor den Mund und nennt auch immer "Ross und Reiter". Das sollten Sie sich abonnieren.

Aktuelles Video:
Was ist erforderlich, damit ein Messgerät dem "fairen Verfahren" genügt?
Das Messgerät TraffiStar S350 ist vom Urteil des saarländischen Verfassungsgerichtshofs direkt betroffen. Dass die Forderung nach dem Abspeichern der Rohmessdaten für alle Messgeräte gelten muss, ergibt sich aus der Urteilsbegründung.
Aber wie wird man den Forderungen des Verfassungsgerichtshofes gerecht? Welche Daten genau sind abzuspeichern? Und welche Maßnahmen der Gerätehersteller wären gerade nicht ausreichend, denn gerade Jenoptik hat bereits Maßnahmen angekündigt.